The Work

Was ist „the Work“?

Drückt man es ganz einfach aus, dann stellt man sich in einer Work vier Fragen und antwortet so ehrlich wie nur möglich darauf. Lässt du dich auf diese Ehrlichkeit zu dir selbst ein, wirst du Antworten finden, die exakt zu DIR passen und die heilsam sind.

Wenn es doch so simpel ist, kann es dann überhaupt funktionieren? Ja, absolut!

  • Es funktioniert, wenn du bereit bist, über deinen Tellerrand zu schauen.
  • Es funktioniert, wenn du wirklich offen bist für deine eigene Wahrheit.
  • Es funktioniert, wenn du dich wirklich selbst kennenlernen willst.

Es funktioniert nicht, wenn du lieber recht behalten willst, obwohl du deutlich spürst, dass der Gedanke, den du untersuchst, dir Schmerzen bereitet.

Wie funktioniert eine Work ganz praktisch?

In einer Work identifizieren wir zunächst den oder die schmerzhaften Gedanken. Sind sie einmal aufs Papier gebracht und dingfest gemacht, können wir mit der Überprüfung beginnen. Mithilfe der vier Fragen und den sogenannten Umkehrungen, die man aus dem Satz bildet, den man gerade überprüft, gelangst du leicht, unmittelbar und direkt zu den Antworten, die du vorher oft nicht ausdrücken konntest. Durch die Work gelingt es, Licht ins Dunkel zu bringen.

Wie wirkt sich die Work auf mein Leben aus?

Menschen, die die Work anwenden, werden automatisch achtsamer mit sich und anderen. Workst du regelmäßig, wirst du feststellen, dass du die Work in deinem Alltag immer mehr anwendest, ohne groß darüber nachzudenken. Du glaubst nicht mehr sofort alles, was dich stresst, irritiert oder schmerzt. Das ist sehr wohltuend.

Was kann alles Anlass für eine Work sein?

Im Prinzip kann jeder stressvolle Gedanke Gegenstand einer Work sein: von flüchtigen Gedanken, die im Alltag an der Supermarktkasse entstehen bis hin zu schwerwiegenden Gedanken, die unser Leben deutlich belasten.

Warum ist eine Einzelbegleitung durch eine Work sinnvoll?

Für Menschen, die sich neu mit der Work beschäftigen, ist es hilfreich, sich durch eine Work begleiten zu lassen, denn dies ermöglicht, sich ganz auf die eigenen Antworten zu konzentrieren. Aber auch erfahrene Worker schätzen es oft, von einem Begleiter durch die Work geführt zu werden.
Die Einzelbegleitung ist mein Steckenpferd!

Hat die Work etwas mit positivem Denken zu tun?

Nein, es geht nicht darum, unangenehme Gedanken einfach gegen angenehme auszutauschen.
Du wirst schnell feststellen, dass die unangenehmen Gedanken mehr und mehr von dir ablassen.
Sie kommen in deinem Denken einfach immer weniger vor.

Die Work ist übrigens keine Therapie und macht kein Heilungsversprechen.

Zum Aufschreiben der belastenden Gedanken benutzt man häufig das „Urteile über deinen Nächsten“-Arbeitsblatt. Du kannst es hier kostenlos herunterladen:

Wer ist eigentlich Byron Katie?

Byron Katie ist eine Amerikanerin, die an schweren Depressionen litt. Über Jahre hinweg wurde sie von trüben und selbstzerstörerischen Gedanken beherrscht.

Nach einer langen Leidensphase realisierte sie, dass sie sich nur dann deprimiert fühlte, wenn sie die Gedanken, die sie dachte, auch tatsächlich glaubte. Tat sie das nicht, war sie nicht trübsinnig. Aus dieser Erkenntnis entstand die Work.

Byron Katie entwickelte einen Prozess, um unangenehme und Stress erzeugende Gedanken zu hinterfragen, statt sie – wie früher – einfach hinzunehmen: Die vier Fragen und die Umkehrungen.

Viele Leute „stolpern“ über Katies Namen: Bürgerlich heißt sie „Byron Kathleen Mitchell“. Dabei sind „Byron“ und „Katie“ ihre Vornamen, wobei „Byron“ interessanterweise eigentlich eher als männlicher Vorname benutzt wird. Im Allgemeinen sprechen alle sie mit „Katie“ an.

 

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