Eine Notiz an mich selbst

Heute hatte ich ein Erlebnis, was mich ganz schön durchgeschüttelt hat. Wütend, angewidert und unglücklich bin ich aus der Situation weggefahren. Immer wieder habe ich daran denken müssen und sah im Geiste die Person vor mir, die meine Gefühle „verursacht“ hat.

Im Laufe des Tages habe ich dann dieses Mini-Video von Byron Katie gesehen: The Gift of Emotions. Dabei ist eine Last von mir abgefallen, weil ich (mal wieder) kapiert habe: Das, was mich so durchgeschüttelt hat, war nicht die Situation an sich, sondern es waren die Bedeutungen, die ich der ganzen Sache gegeben habe, die Befürchtungen, welche Auswirkungen die Sache haben könnte, und vor allem der Zugzwang, in dem ich mich sah. Als mir klar wurde, dass all diese Dinge nur als regelrechte Hirngespinste in meinem Kopf existieren, wurde es friedlich und still.

Jetzt weiß ich, was ich mir anschauen kann und kann mir überlegen, wie ich damit umgehen möchte. So geht Resilienz. Ich erkenne, ich habe es in der Hand. Ich kann was tun. Ich muss nicht stillhalten oder aushalten. Für mich hat es viel mit Freiheit und Selbstwirksamkeit zu tun.

Ich bin immer wieder fasziniert davon, wie eng Freiheit und Gefängnis sowie Frieden und Krieg beieinander liegen. Einfach nur einen Gedanken voneinander entfernt…

 

 

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